Surf&Style EM

Stationary Wave Riding EM

Die Gewinner der 3. Europameisterschaften im „Stationary Wave Riding“

Die Europameister 2013 im „Stationary Wave Riding“ stehen fest: Tao Schirrmacher (30) und Kathrin Gappmayr (31) konnten ihre Titel erfolgreich verteidigen und surften auf der weltweit größten künstlichen stehenden Welle der Welt zu ihrem zweiten Sieg. In einem spannenden zwölfminütigen Final-Heat setzte sich der Münchner Schirrmacher gegen die Zweit- und Drittplatzierten, Gerry Schlegel und Quirin Rohleder, durch. Bei den Frauen überzeugte Kathrin Gappmayr aus Dürrenberg in Österreich die Jury rund um den Spanier Juan Carlos Rubio und stand wie bereits 2012 ganz oben auf dem Treppchen. Bei den Über-40-Jährigen gewann Fritz Holweck den Europameistertitel des Masters. Bereits am Samstag konnte der 13-jährige Simon Bitterlich in der Klasse der Unter-16-Jährigen, den so genannten „Grommets“, einen Heimsieg verbuchen.

Der neue Europameister im Stationary Wave Riding gilt als einer der Lokalmatadore des Münchner Eisbachs und zählt dort zu den progressivsten und schnellsten Surfern. Der in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul geborene Industriedesigner wird in der Szene auch „Surf-Ninja“ genannt. „Ich bin absolut stoked! Surf & Style ist ein super geiles Event – Dank an all die Wahnsinnigen, die das ermöglicht haben“, so Schirrmacher, der alte und neue Europameister.

Mit über 100 Teilnehmern aus neun verschiedenen Nationen war die dritte Europameisterschaft im „Stationary Wave Riding“ erneut ein voller Erfolg. Bei schönstem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen im MAC-Forum des Münchner Flughafens konnten sich die Sieger über Preisgelder in Höhe von insgesamt 10.000 Euro freuen. Zu den prominentesten Teilnehmern gehörten Shane Beschen (USA), der Hawaiianer Kalani Robb und der wohl beste deutsche Surfer Marlon Lipke. Absoluter Publikumsliebling war der 12-jährige Noah Beschen, der als Begleitung seines Vaters immerhin den zweiten Platz in der Klasse der Unter-16-Jährigen belegte.

Aber nicht nur für die internationale und heimische Surfszene war das Sportevent im MAC-Forum des Flughafens München ein voller Erfolg. Auch der Flughafen München als Veranstalter zeigt sich sehr zufrieden: „Surf & Style war auch im dritten Jahr ein echter Publikumsmagnet. Über 25.000 Besucher haben das Event am Flughafen hautnah miterlebt, für tolle Stimmung gesorgt und die Rider angefeuert“, so Michael Otremba, Leiter Werbung, Medien und Marketing der Flughafen München GmbH. „Nach Floßlände und Eisbach haben wir mit ‚Surf & Style‘ einen dritten Hotspot fürs Riversurfen in München etablieren können. Die durchweg positive Resonanz bestärkt uns darin, die Tradition spektakulärer Events am Münchner Airport fortzusetzen.“

Konzipiert und gebaut wurde die künstliche Welle mit 10 Metern Breite und bis zu 1,5 Metern Höhe vom atv action Team rund um Geschäftsführer Rainer Klimaschewski. Der ehemalige Welt- und Europameister im Ski-Freestyle entwickelt gemeinsam mit seiner Frau Susi – beides diplomierte Ingenieure – schon seit über 30 Jahren Sportsimulationsgeräten wie das Surfmodul „The Wave“.

Surf & Style am Flughafen München noch bis 25. August

Die künstliche Welle steht auch nach der Europameisterschaft noch bis zum 25. August im MAC-Forum des Münchner Flughafens. Für Kinder und Jugendliche gibt es vormittags dreitägige Surfcamps, die jedoch bereits restlos ausgebucht sind. Höhepunkt für den Nachwuchs, der am Flughafen das Surfen erlernt, ist der Rookie-Contest am 25. August. Hier können die Kids ihr Können zeigen und um den Titel des besten Nachwuchssurfers kämpfen. An den Nachmittagen steht die Welle beim „Freien Surfen“ außerdem allen Surfbegeisterten – egal ob Einsteiger oder Profi – kostenlos zur Verfügung.
Bilder: FloHagena.com

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